AMRAIs Lieblingsplätze

Langsee im Silbertal

Der Schatz im Silbersee? Nicht doch! Es ist der Langsee im Silbertal. Aber: Zumindest funkelt und glitzert der Langsee wie ein Diamant, sobald sich die Sonnenstrahlen auf seine Wasseroberfläche legen. Der Weg dorthin kann mit dem Mountainbike erreicht werden.

Von Schruns aus sind es 25 Kilometer, die AMRAI immer am Litzbach entlangführen. Am Langsee angekommen hat sie sich eine ausgiebige Rast verdient. Hier genießt sie einen einzigartigen Blick auf den Patteriol, der als mächtige Kulisse in den Himmel ragt. Links und rechts vom Langsee schmiegen sich die sattgrünen Wiesen mit den bunten Gebirgsblumen die Anhöhen hinauf. Bei gutem Wetter spiegelt sich die Bergkulisse im Wasser, mitsamt den Schäfchenwolken, die am strahlend blauen Himmel weiden. All das ein einzigartiger Farbenrausch. Hier im hinteren Silbertal zeigt sich das Montafon von seiner ursprünglichsten Seite. Diese Idylle ist wenig erschlossen und noch ganz ursprünglich. Hier verweilt unsere AMRAI lange und spinnt das Schafmannsgarn weiter, die alten Geschichten und Sagen über das Montafon, die ihre Oma ihr früher an den langen Winterabenden vor dem knisternden Feuer erzählt hat. Wie schön das war! Herrjeh, die Sonne ist schon untergegangen, jetzt muss sie schleunigst den Heimweg antreten. Nicht dass der Hirtenhund sie nach Hause in den heimischen Stall geleiten muss. Der Langsee gehört übrigens zum Europaschutzgebiet, ein Rückzugsgebiet für die heimischen Tiere und daher nur von Mai bis September erreichbar.

Montafoner Stall mit Henzastäcka

Unweit der Villa Brox, einen kleinen Fußmarsch in den Gaueser Wald hinein, findet AMRAI diesen besonderen Lieblingsplatz: Den Schlafplatz der Montafoner Steinschafe, einen traditionellen Montafoner Stall mit Henzastäcka. Aha. Hier schlummern und duseln sie also, die Steinschafe, die AMRAI so gerne hat. Sehr hübsch. Ob sie sich vor dem Einschlafen selbst durchzählen? Heutzutage sind diese Heuhütten nur noch vereinzelt anzutreffen. Dort sind die Schafe sicher vor dem Wolf, Steinadler und Wilderern. Im oberen Teil des Stalles wird das Heu gelagert, das im Sommer gemäht wurde. Das Mähen der Berghänge ist nach wie vor mühsam:  Weil diese so steil sind, versagen sämtliche Mähgerätschaften, und man muss wie anno dazumal immer noch mit der Sense mähen. In das gemütliche Oberstübchen des Stalls darf das Gras aber erst, wenn es nach dem Mähen eine Zeit lang auf den „Henzastäcka“ zugebracht hat und alle Feuchtigkeit abgeschüttelt hat. Ein „Henzastäcka“ ist ein kleines leichtes Holzgerüst, das verwendet wird, um das frisch gemähte Gras zum Trocknen aufzuhängen. Ein Graskleiderbügel also. Das ist die traditionelle Montafoner Art und Weise aus Gras Heu zu machen. Und dieses Heu ist die absolute Leibspeise der Montafoner Steinschafe. Die reiben sich die Schafsbäuche, bei diesem verlockendem Heuduft.

Silvretta Hochalpenstraße

Kommt da eine Kolonne Steinschafe den Berg hinaufgetrottet? Aber nein! Das ist die Silvretta-Hochalpenstraße, die sich in 32 Kehren durchs Silvrettagebirge hinaufschlängelt. Die Silvretta-Hochalpenstraße ist eine der schönsten und spektakulärsten Gebirgsstraßen der Alpen. Sie führt vom Montafon über das Vermunt und die Bielerhöhe durch die Berge der Silvretta ins Tiroler Paznaun. Die mautpflichtige Straße ist 22,3 Kilometer lang und für gewöhnlich nur von Mai bis November geöffnet. Von der Passhöhe Bielerhöhe aus hat man einen herrlichen Blick auf den höchsten Berg der österreichischen Silvretta, auf den 3.312 Meter hohen legendären Piz Buin sowie auf den Silvretta-Stausee. Dort gibt es zahlreiche Einkehrmöglichkeiten, Hütten und sogar ein Hotel. Der Bau der Silvretta-Hochalpenstraße wurde 1930 begonnen und unter teilweise schwierigen Bedingungen und mühseliger Plackerei in mehreren Phasen ausgebaut. Die Montafoner waren die harte Arbeit vom Bergbau gewohnt, und so gelang ihnen 1954 die Fertigstellung. Im gleichen Jahr wurde die Silvretta-Hochalpenstraße für den öffentlichen Verkehr freigegeben und bis 1961 auf ihrer gesamten Länge zweispurig ausgebaut.

Noch besser hingegen als die Bielerhöhe ist AMRAIs geheimer und besonderer Aussichtplatz ganz in der Nähe, denn hier ist es einsam. Um dorthin zu gelangen, fährt AMRAI mit dem Auto die Hochalpenstraße ganz hinauf und parkt am Ende der Straße, unterhalb des Stausees. Ab hier geht’s weiter zu Fuß, einmal muss sie rechts auf den Wanderweg abbiegen, der oberhalb der Alpenstraße verläuft. Nach einigen hundert Metern hat sie ihr Ziel erreicht, fernab vom Touristenrummel. Einmalig diese Sicht!! Die imposante Berglandschaft der Silvretta und die sich hinaufschlängelnden Serpentinen. Oder ist es doch eine Schafparade? Zuweilen sieht AMRAI unschaf.

Landschrofa - Känzili

Der Aussichtspunkt „Landschrofen“ ist ein besonderes Juwel im Montafon. Wenn AMRAI sich dieses Ziel gesetzt hat, begibt sie sich auf die beschauliche Gauensteinrunde oder peilt den Rundgang Gantschier an. Nachdem sie das Kloster Gauenstein passiert hat, hält sie sich in Richtung Kaltenbrunnen, und dann sind es noch etwa 10 Minuten, sie folgt einfach der Beschilderung zum Aussichtspunkt Landschrofa-Känzili. Dort angekommen, macht sie eine ausgedehnte Pause und nimmt Platz auf einer der Ruhebänke. Von links nach rechts genießt AMRAI einen spektakulären Panoramablick über das ganze Tal und hat eine hervorragende Aussicht auf Vandans, Tschagguns und den Schrunser Ortsteil Gantschier, alles in allem ein echter Logenplatz. Hier kann sie so richtig durchatmen, den Alltag hinter sich lassen, ihren Gedanken nachhängen und saumselig Schäfchenwolken zählen. Wenn die Wetterlage gut ist, erblickt sie sogar die berühmten Drei Türme, das Wahrzeichen des Montafons. Der bewaldete Hügel, den sie auf der gegenüberliegenden Seite sieht, heißt Kresta. Auf ihm schlängelt sich ein interessanter Naturlehrpfad. Und was befindet sich hinter sich dem Hügel? Der Latschauer Stausee. Und was befindet sich vor dem Latschauer Stausee: Eventuell ein Steinschaf, dass sich gerade eine Bademütze über den Schafskopf zieht.

SICHER IST SICHER

AMRAIs Pandemie-Garantie
Kostenfreies stornieren zu jeder Zeit möglich.

ALLE INFORMATIONEN UND STORNOBEDINGUNGEN