AMRAIs Lieblingsplätze

Kappelle Rellseck

Potzblitz! Schau mal, da kommt eine SeilSCHAFt mit unsrer AMRAI im Schlepptau die Straße von der Bartholomäberger Kirche hochgelaufen. Sind die Montafoner Steinschafe nicht trittsicher? Warum in aller Welt haben sich die angeseilt? Das Ziel ist doch nur die Kapelle Rellseck.  Zwar steht im Wanderführer, dass man für diese abwechslungsreiche Wanderung trittsicher sein sollte, aber von Anseilen war nichts zu lesen. Vermutlich wollten die Schafe auch einmal ein wenig wichtigtun und wie echte Klettermaxe die Montafoner Berge rauf- und runterkraxeln. Erhobenen Schafhauptes stolzieren sie jetzt den Weg entlang und stellen die schicken, bunten Seile wie auf einem Laufsteg zur Schau. Und unsere AMRAI muss ständig die Karabinerhaken auf- und wieder zuschnappen lassen, weil die Schafe das Klicken so gerne hören. Na, wenn es sonst nichts ist.....

Jedenfalls läuft die Seilschaft talaufwärts auf einem Weg, der steil in Höhe geht und tatsächlich Trittsicherheit voraussetzt. Die Kapelle Rellseck befindet sich auf  ca.1.500 Meter Höhe und liegt  inmitten einer kleinen Plattform, vor imposanter Bergkulisse mit einem atemberaubenden Blick auf den Rätikon mit den Drei Türmen und die Zimba, die auch das Montafoner Matterhorn genannt wird. Eine Genusspause auf einer Bank ist empfehlenswert. Durch ihre einmalige Lage zählt sie zu den schönsten Aussichtspunkten des Montafons. Kaum ist die Wandergruppe dort angelangt, fängt das Kapellenglöckchen wie zur Begrüßung, an zu läuten. AMRAI und die Schafe bleiben stehen und lassen diese besondere Idylle auf sich wirken. Grüne Bergmatten, eingerahmt von dunkelgrünen Latschenhängen, Wäldern und Gipfeln, die im Frühsommer oft noch weiß sind. Auf bunten Bergwiesen leuchten rote Alpenrosen, sattgelbe Trollblumen und purpurrote Lilienblüten. Alpenrausch. Wenn AMRAI dieses malerische Fotomotiv ganz für sich allein genießen will, bricht sie schon in der Früh, bei Anbruch der Dämmerung auf. Manchmal kombiniert sie den Besuch der Kapelle Rellseck auch mit einer Besichtigung der barocken Pfarr- und Wallfahrtskirche Hl. Bartholomäus, die eine der schönsten Kirchen des Tales ist. Die Kirche liegt direkt am Ende der Wanderung und war zugleich der Ausgangspunkt in Bartholomäberg.

Ui! Jetzt hat sich ein Steinschaf aus der Seilschaft losgerissen und macht wilde Bocksprünge und Purzelbäume auf der großen, grünen Wiesenturnmatte.

Auf den Spuren der Montafoner Quellen – Unterwegs auf dem Aquaweg nach Bitschweil mit Besuch des alten Schulhauses in Bitschweil

Wasser marsch! Und gleich ist Abmarsch! AMRAI nimmt Dich heute mit auf den Aquaweg. Dieser ist ein interessanter Themenweg, auf dem Du an mehreren Stationen erfährst, dass die Wasserspeicher im Montafon gut gefüllt sind, was für die Energiegewinnung aus Wasserkraft ein Segen ist. Und vielleicht ist das auch der Grund, warum die Montafoner immer so gut drauf sind. Halbvolles Glas, statt halbleeres Glas, Du weißt schon. Entdecke unser Lebenselixier Wasser darüber hinaus im Dorfbrunnen in Tschagguns, suche eine verborgene Schwefelquelle und höre dem Rauschen ungezähmter Wildbäche zu, die kleinen und großen Stauseen verhalten sich dagegen etwas ruhiger. Der Aquaweg ist mit Informationstafeln beschildert, die Deinen Wissensdurst stillen. Sei gespannt, wie eine prall gefüllte Wasserbombe, welch interessanten Geschichten der Aquaweg für Dich bereithält. Weltklassepanorama gibt’s obendrauf.

Ausgangspunkt für die Wanderung ist Latschau. Folge dem Wegweiser Richtung Bitschweil, der Weg führt Dich für eine kurze Strecke Richtung Gauertal. Nach einem kurzen Anstieg führt eine kleine Brücke über den Golmerbach. Dann passierst Du die wasserbetriebene Säge von der „Mülli Ferdi“ und gelangst, am Rasafeibach und Ziegerberg vorbei, über die Schwefel- und Lederquelle zum Stausee Bitschweil. Hier kannst Du an der „Jausenstation Bitschweil“ eine Rast einlegen. Genieße bei einer feinen Brotzeit das wunderschöne Fleckchen in der wärmenden Sonne sowie den herrlichen Ausblick. Jetzt ist es nur noch ein kleiner Bocksprung den Hang hinauf, schon hast Du das alte Schulhäuschen erreicht. Das kann man zwar nicht besichtigen, ein Blick durch die Fenster lohnt sich trotzdem: Eine „Einklassen- Schule“ war hier einst untergebracht, hier wurden Schüler aus acht Schulklassen gemeinsam unterrichtet. Heiliger Bimbam! Retour geht es auf demselben Weg bis zur Wegabzweigung Schluchtweg. Folge dort dem Wegweiser zurück in Richtung Latschau. Latschen da etwa die Steinschafe so trantütig den Weg entlang? Jawoll! Total ersch(l)aft! Was gäben die jetzt für ein erfrischendes Bad im Latschauer Stausee. Hier kannst Du Dir übrigens im Schauraum der „Vorarlberger Illwerke“ die Energiegewinnung durch Wasserkraft anschauen. Beim Staubecken befindet sich zudem der „Alpine Coaster Golm“ und die „Waldseilpark Golm“ mit dem Flying Fox. Hüte Dich unbedingt vor dem Flying Sheep.

Wanderung zum Kilkaste in Tschagguns

AMRAI liebt Kirchen! Die festliche Atmosphäre, der prächtige Kirchenschmuck, die schillernden Lichtkaskaden, die durch das bunte Fensterglas fallen. Heute zeigt AMRAI Dir eine ihrer Lieblingskirchen, die römisch-katholische „Pfarr- und Wallfahrtskirche Mariä Geburt“ in Tschagguns. Die Kirche steht frei, auf dem „Kirchenstein Kilkaste“ genannten Geländevorsprung, am Eingang des Ortes, kurz hinter der Brücke über die Ill. Du kannst gleich von der AMRAI aus starten, halte auf dem Litzdamm immer auf Tschagguns zu, dann hast Du die Kirche bald vor Augen. Dort angekommen, empfiehlt AMRAI Dir einen kurzen Besuch der Kirche. Ganz egal wie die Sonne steht, das Licht fällt von außen unverstellt und frei durch zahlreiche Fenster in den Kirchenraum und sorgt für ein freundlich helles Kirchenschiff. Sieh nur die goldenen, funkelnden Kirchenschätze! Vor allem aber liebt AMRAI in dieser Kirche das mächtige Brausen der Orgel, diesen opulenten Klangteppich. Hierfür müsstest Du freilich einmal sonntags zur Messe herkommen. Schau mal in die erste Reihe: Hast Du schon mal so andächtige Schafe gesehen? Mucksmäuschenstill sitzen sie ganz ergriffen, bei so viel Glorienschein. Allerdings altarabgewandt, mit Blick auf die Orgel. Warum nur? Weil sie, genau wie AMRAI, die Orgel verehren, sich wie Orgelpfeifen, der Größe nach aufgereiht haben und verzückt ihrem Klang lauschen.

Zurück an der frischen Luft führt Dich ein kleiner Weg weiter an der Kirche vorbei, über den Friedhof, hoch auf den Kilkaste. Hier hast Du eine famose Aussicht auf Tschagguns. Zum Abschluss empfehlen wir Dir noch einen Abstecher bei unserem Lieferanten „Kristahof“, dort kannst im Hofladen frische Produkte direkt vom Bauern einkaufen. Einfach rechts runter auf die Cresta zuhalten, schon bist Du da. Retour geht es über die Crestastraße Richtung Tschagguns und dann auf dem Litzdamm zurück zur AMRAI.

Wanderung zu AMARIs geheimem „Schnapsschränkli“ in Innerberg bei Kathi – Über Glän auf den Kristberg und mit der Kristbergbahn wieder retour

Zunächst schickt AMRAI Dich mit der Buslinie 84 nach Innerberg. Die Ausstiegsstelle ist das „Gasthaus Mühle“. Dort beginnt Deine Wanderung auf dem Glänweg, Schritt für Schritt lässt Du das Dorfleben in Bartholomäberg hinter Dir. Dann zweigst du rechts ab und orientierst Dich Richtung „Ferienhaus Marent“. Hier befindet sich ein alter Stall, den einige unserer Montafoner Steinschafe bewohnen. Die begrüßen Dich stürmisch und zeigen Dir, mit stolz geschwellter und wollig gewellter Schafsbrust, ihr Domizil. Unterhalb des Stalles steht ein alter Baum mit einem Bänkle und einem Schränkle. In diesem „Schnapsschränkli“ hat AMRAI speziell für Dich einen original Montafoner Schnaps von unserem Hauslieferanten Verners aus Bartholomäberg bereitgestellt. Greif nur zu und genieße!

Nach einer ausgiebigen Rast, bei der Du die idyllische Natur ringsum bewundern konntest, geht es wieder hoch auf den Glänweg und über den Totabühel weiter durch die malerische Landschaft, fernab von Trubel und Hektik, in Richtung Kristberg bis zur „Bergstation Kristbergbahn“, wo Du gemütlich im „Panoramagasthof Kristberg“ einkehren kannst. Hast Du noch Lust ein historisches Juwel zu besichtigen? Dann schau Dir doch kurzerhand noch die älteste Kirche im Montafon, die „Bergknappenkapelle St. Agatha“ an. Meist ist dort Adolf Zudrell, der „Flötenspieler vom Kristberghof“ zugegen und berichtet Dir vom harten Leben der Bergknappen am Kristberg und vom Bau des kleinen Kirchleins. Von ihm erfährst Du auch interessante Details über das Bergbaugebiet Montafon und Klostertal, das einst das größte im gesamten Land Vorarlberg war. Heimwärts kannst Du mit der Kristbergbahn hinuntergondeln und dann mit der Buslinie 88 wieder nach Schruns zurückkehren. Pass auf, dass Dir kein Steinschaf im Bus auf den Schoß juckt. Die viele Wolle nimmt Dir die Sicht.

Langsee im Silbertal

Der Schatz im Silbersee? Nicht doch! Es ist der Langsee im Silbertal. Aber: Zumindest funkelt und glitzert der Langsee wie ein Diamant, sobald sich die Sonnenstrahlen auf seine Wasseroberfläche legen. Der Weg dorthin kann mit dem Mountainbike erreicht werden. Diese Tour ist nur von Juni bis September möglich, weil der Langsee im Europaschutzgebiet Verwall liegt und für die restliche Zeit des Jahres gesperrt ist. Eine Vielzahl gefährdeter Vogelarten und andere Wildtiere sollen hier dann ungestörte Rückzugsräume finden.

Von Schruns aus sind es 25 Kilometer, die AMRAI immer am Litzbach entlangführen. Am Langsee angekommen hat sie sich eine ausgiebige Rast verdient. Hier genießt sie einen einzigartigen Blick auf den Patteriol, der als mächtige Kulisse in den Himmel ragt. Links und rechts vom Langsee schmiegen sich die sattgrünen Wiesen mit den bunten Gebirgsblumen die Anhöhen hinauf. Bei gutem Wetter spiegelt sich die Bergkulisse im Wasser, mitsamt den Schäfchenwolken, die am strahlend blauen Himmel weiden. All das ein einzigartiger Farbenrausch. Hier im hinteren Silbertal zeigt sich das Montafon von seiner ursprünglichsten Seite. Diese Idylle ist wenig erschlossen und noch ganz ursprünglich. Hier verweilt unsere AMRAI lange und spinnt das Schafmannsgarn weiter, die alten Geschichten und Sagen über das Montafon, die ihre Oma ihr früher an den langen Winterabenden vor dem knisternden Feuer erzählt hat. Wie schön das war! Herrjeh, die Sonne ist schon untergegangen, jetzt muss sie schleunigst den Heimweg antreten. Nicht dass der Hirtenhund sie nach Hause in den heimischen Stall geleiten muss. Der Langsee gehört übrigens zum Europaschutzgebiet, ein Rückzugsgebiet für die heimischen Tiere und daher nur von Mai bis September erreichbar.

Montafoner Stall mit Henzastäcka

Unweit der Villa Brox, einen kleinen Fußmarsch in den Gaueser Wald hinein, findet AMRAI diesen besonderen Lieblingsplatz: Den Schlafplatz der Montafoner Steinschafe, einen traditionellen Montafoner Stall mit Henzastäcka. Aha. Hier schlummern und duseln sie also, die Steinschafe, die AMRAI so gerne hat. Sehr hübsch. Ob sie sich vor dem Einschlafen selbst durchzählen? Heutzutage sind diese Heuhütten nur noch vereinzelt anzutreffen. Dort sind die Schafe sicher vor dem Wolf, Steinadler und Wilderern. Im oberen Teil des Stalles wird das Heu gelagert, das im Sommer gemäht wurde. Das Mähen der Berghänge ist nach wie vor mühsam:  Weil diese so steil sind, versagen sämtliche Mähgerätschaften, und man muss wie anno dazumal immer noch mit der Sense mähen. In das gemütliche Oberstübchen des Stalls darf das Gras aber erst, wenn es nach dem Mähen eine Zeit lang auf den „Henzastäcka“ zugebracht hat und alle Feuchtigkeit abgeschüttelt hat. Ein „Henzastäcka“ ist ein kleines leichtes Holzgerüst, das verwendet wird, um das frisch gemähte Gras zum Trocknen aufzuhängen. Ein Graskleiderbügel also. AMRAI liebt diesen Ort, denn dies ist die traditionelle Montafoner Art und Weise aus Gras Heu zu machen, ganz ohne dröhnende Mähmaschinen, ursprünglich und mit eigener Hände Arbeit. Und dieses Heu ist die absolute Leibspeise der Montafoner Steinschafe. Die schnuppern mit ihren Nasen hinein in das verlockend duftende Heu, schlemmen sich satt und reiben sich dann glücklich die Schafsbäuche.

Silvretta Hochalpenstraße

Kommt da eine Kolonne Steinschafe den Berg hinaufgetrottet? Aber nein! Das ist die Silvretta-Hochalpenstraße, die sich in 32 Kehren durchs Silvrettagebirge hinaufschlängelt. Die Silvretta-Hochalpenstraße ist eine der schönsten und spektakulärsten Gebirgsstraßen der Alpen. Sie führt vom Montafon über das Vermunt und die Bielerhöhe durch die Berge der Silvretta ins Tiroler Paznaun. Die mautpflichtige Straße ist 22,3 Kilometer lang und für gewöhnlich nur von Mai bis November geöffnet. Von der Passhöhe Bielerhöhe aus hat man einen herrlichen Blick auf den höchsten Berg der österreichischen Silvretta, auf den 3.312 Meter hohen legendären Piz Buin sowie auf den Silvretta-Stausee. Dort gibt es zahlreiche Einkehrmöglichkeiten, Hütten und sogar ein Hotel. Der Bau der Silvretta-Hochalpenstraße wurde 1930 begonnen und unter teilweise schwierigen Bedingungen und mühseliger Plackerei in mehreren Phasen ausgebaut. Die Montafoner waren die harte Arbeit vom Bergbau gewohnt, und so gelang ihnen 1954 die Fertigstellung. Im gleichen Jahr wurde die Silvretta-Hochalpenstraße für den öffentlichen Verkehr freigegeben und bis 1961 auf ihrer gesamten Länge zweispurig ausgebaut.

Noch besser hingegen als die Bielerhöhe ist AMRAIs geheimer und besonderer Aussichtplatz ganz in der Nähe, denn hier ist es einsam. Um dorthin zu gelangen, fährt AMRAI mit dem Auto die Hochalpenstraße ganz hinauf und parkt am Ende der Straße, unterhalb des Stausees. Ab hier geht’s weiter zu Fuß, einmal muss sie rechts auf den Wanderweg abbiegen, der oberhalb der Alpenstraße verläuft. Nach einigen hundert Metern hat sie ihr Ziel erreicht, fernab vom Touristenrummel. Einmalig diese Sicht!! Die imposante Berglandschaft der Silvretta und die sich hinaufschlängelnden Serpentinen. Oder ist es doch eine Schafparade? Zuweilen sieht AMRAI unschaf.

Landschrofa - Känzili

Der Aussichtspunkt „Landschrofen“ ist ein besonderes Juwel im Montafon. Wenn AMRAI sich dieses Ziel gesetzt hat, begibt sie sich auf die beschauliche Gauensteinrunde oder peilt den Rundgang Gantschier an. Nachdem sie das Kloster Gauenstein passiert hat, hält sie sich in Richtung Kaltenbrunnen, und dann sind es noch etwa 10 Minuten, sie folgt einfach der Beschilderung zum Aussichtspunkt Landschrofa-Känzili. Dort angekommen, macht sie eine ausgedehnte Pause und nimmt Platz auf einer der Ruhebänke. Von links nach rechts genießt AMRAI einen spektakulären Panoramablick über das ganze Tal und hat eine hervorragende Aussicht auf Vandans, Tschagguns und den Schrunser Ortsteil Gantschier, alles in allem ein echter Logenplatz. Hier kann sie so richtig durchatmen, den Alltag hinter sich lassen, ihren Gedanken nachhängen und saumselig Schäfchenwolken zählen. Wenn die Wetterlage gut ist, erblickt sie sogar die berühmten Drei Türme, das Wahrzeichen des Montafons. Der bewaldete Hügel, den sie auf der gegenüberliegenden Seite sieht, heißt Kresta. Auf ihm schlängelt sich ein interessanter Naturlehrpfad. Und was befindet sich hinter sich dem Hügel? Der Latschauer Stausee. Und was befindet sich vor dem Latschauer Stausee: Eventuell ein Steinschaf, dass sich gerade eine Bademütze über den Schafskopf zieht.

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